Laut Fittkau & Maaß Consulting, setzt Firefox als meistgenutzter Browser mit seiner Version 3 der langjährigen Dominanz des Internet Explorers ein Ende.
Ehrlich, ich glaube das ist ziemlicher Bullshit. Alle Statistiken, die ich kenne, sagen etwas anderes aus. Dass der MSIE6 noch viel zu viel genutzt wird, dass Firefox 3 nicht gleich Firefox 3 ist, sondern es viele Nutzer mit Firefox 3.x und viele andere mit Firefox 3.5x gibt, dass Opera, Safari, Chrome und Co zusammengerechnet meist nicht die 5%-Hürde überspringen, dass der MSIE8 unter den Browsern aus dem Hause Microsoft auf vielen Websites mittlerweile die Browserversion mit dem höchsten Anteil ist. In den meisten liegt der Internet Explorer sowohl mit einzelnen Versionen als auch zusammengerechnet immernoch weit vor Firefox.
Mir scheint auch die Datenbasis recht zweifelhaft. Denn die wird mit “Basis: Internet-Gesamtnutzerschaft; 29. WWW-Benutzer-Analyse W3B” angegeben.
Es handelt sich dabei um eine Umfrage, an der man sich als Benutzer entscheiden kann teilzunehmen, oder eben nicht. Bei einer solchen Datenlage scheint mir die Behauptung, dass Firefox den Internet Excplorer als meistgenutzten Browser auf Platz zwei verdränge, als eine ziemlich steile These.
Da scheinen mir sogar Statistiken wie die von webhits.de wesentlich verläßlicher, und die ergeben für heute (02.12., 0:02 Uhr) ein erheblich anderes Bild:
Alle Versionen des MSIE zusammengerechnet haben einen Anteil 64,4%, Mozilla (also Firefox) liegt bei 29,3%.