Angeblich setzt Firefox der Dominanz des MSIE ein Ende

Mittwoch, 02.12.2009, mitten in der Nacht geschrieben

Laut Fittkau & Maaß Consulting, setzt Firefox als meistgenutzter Browser mit seiner Version 3 der langjährigen Dominanz des Internet Explorers ein Ende.

Ehrlich, ich glaube das ist ziemlicher Bullshit. Alle Statistiken, die ich kenne, sagen etwas anderes aus. Dass der MSIE6 noch viel zu viel genutzt wird, dass Firefox 3 nicht gleich Firefox 3 ist, sondern es viele Nutzer mit Firefox 3.x und viele andere mit Firefox 3.5x gibt, dass Opera, Safari, Chrome und Co zusammengerechnet meist nicht die 5%-Hürde überspringen, dass der MSIE8 unter den Browsern aus dem Hause Microsoft auf vielen Websites mittlerweile die Browserversion mit dem höchsten Anteil ist. In den meisten liegt der Internet Explorer sowohl mit einzelnen Versionen als auch zusammengerechnet immernoch weit vor Firefox.

Mir scheint auch die Datenbasis recht zweifelhaft. Denn die wird mit “Basis: Internet-Gesamtnutzerschaft; 29. WWW-Benutzer-Analyse W3B” angegeben.
Es handelt sich dabei um eine Umfrage, an der man sich als Benutzer entscheiden kann teilzunehmen, oder eben nicht. Bei einer solchen Datenlage scheint mir die Behauptung, dass Firefox den Internet Excplorer als meistgenutzten Browser auf Platz zwei verdränge, als eine ziemlich steile These.

Da scheinen mir sogar Statistiken wie die von webhits.de wesentlich verläßlicher, und die ergeben für heute (02.12., 0:02 Uhr) ein erheblich anderes Bild:
Alle Versionen des MSIE zusammengerechnet haben einen Anteil 64,4%, Mozilla (also Firefox) liegt bei 29,3%.



Warum es Twitter in Wahrheit gibt

Sonntag, 04.10.2009, spät abends geschrieben

Dilbert.com



Footloose vs. DJ Unk

Freitag, 04.09.2009, spät abends geschrieben

Heute Abend Footloose gesehen und mit einem sanften Lächeln diesen irgendwie doch sehr genialen Film geguckt.

Auf Youtbeu tummeln sich so einige Schnipsel aus dem Film, aber richtig cool ist folgende Version. Hätte nicht gedacht, dass die Tanzszene ungeschnitten so super zu Hiphop passt.



Meine Mutti ist bei Twitter

Sonntag, 26.07.2009, am Abend geschrieben

“Hilfe meine Eltern wollen mich poken, gruscheln, tweeten. Hilfe meine Verwandten sehen, was ich auf Facebook treibe.”

Gefühlt ist es halt doch was anderes, wenn die eigenen Eltern diese nerdigen Spielzeuge adaptieren, oder ob einem Freunde, alte Schulkameraden oder Arbeitskollegen followen.

Ach so an den Rest der Verwandschaft: Ihr findet mich unter suedkind@twitter. Aber keine erhöhten Erwartungen, ich bin dann eher der Typ Selten-Tweets.



Produktsuche online

Donnerstag, 23.07.2009, am Abend geschrieben

Ein schöner Clip, der beschreibt, welchen Einfluss die Online-Produktsuche hat.
Ich selber kaufe keine größere Anschaffung mehr, bevor ich nicht online ein paar Produktbewertungen gelesen habe. Dabei muss es gar nicht so sein, dass mich eine schlechte Kritik abschreckt. Ich versuche eine Kritik einzuordnen, einzuschätzen, mit anderen Bewertungen abzugleichen. Und mindestens ebenso wichtig, wie sind die Bewertungen bei einem Produkt des Wettbewerbs.



Der WDR über Twitter

Montag, 20.04.2009, am Abend geschrieben

Ganz hörenwerter Bericht über Twitter bei WDR Service Computer.



Meine zwei Cents zu Pharrell vs. MC Donalds

Freitag, 27.03.2009, am frühen Abend geschrieben

Der US-Rapper Pharrell steht frühmorgens in einem MC Donalds Laden am Pariser Flughafen und wünscht sich nichts sehnlicher als einen Big Mac oder wenigstens Apple pie.
Wer dabei nicht mindestens ein Schmunzeln auf den Lippen hat, der versteht keinen Spaß.

Abseits der derzeit 673.941 Views, die der Clip bereits bei Youtube generiert hat (der Clips ist erst seit dem 24.03. auf Youtube), wirkt er bei mir auch ganz subjektiv viral. Nicht für die Marke MC Donalds und einen baldigen Besuch in einer der Filialen (das ist angesichts der poor Performance der Damen am Thresen wohl nicht überraschend), aber Pharrell war mir bisher nur unter ferner liefen bekannt. Nachdem ich den Clip gesehen hatte, musste ich gleich mal gucken was er sonst für Musik macht und habe mir bei Itunes ein paar Songs gekauft.
Wobei … Wenn ich es mir überlege, vielleicht doch irgendwie viral für MC Donalds, nur eben keine virale Werbung mit positiver Botschaft. Eher eine Erinnerung an Falling Down mit Michael Douglas.



Social Dings Skeptizismus

Montag, 23.03.2009, am Nachmittag geschrieben

Frühes gab es den Blog-Blues, weniger gefühlte Wichtigkeit, zurückgehender Verlinkungsgrad und mehr Aktivität in anderen, neueren, schöneren Social Media Spielzeugen.
In der letzten Zeit beobachte ich an manchen Stellen ähnliche Syptome im Hinblick auf gehypte Plattformen wie Twitter & Co.

In Web 2.0 Weenies and Bullshit Social Media Economics sinniert Michael Gray über new media douchebags (übersetzt New Media Arschlöcher) und die damit verbundene Aufmerksamkeits-Ökonomie.

An anderer Stelle spitzt man das gehypte Twitter auf:

Wunderbar wie Tweetie (so heißt der Vogel doch?) auf die Frage “Who are they talking to?” antwortet “No one! And everyone …”.
Klar, viel davon erinnert mich an Diskussionen um Blogging, um vermutete Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrome und gefühlten Exhibitionismus. Und doch, ich ertappe mich beim Nicken, wenn der Skeptizist argumentiert. “I don’t care what other people are doing every second of the day.”

Es geht mir aber nicht nur darum, dass nicht jeder Schritt und Tritt für den Rest der Welt interessant ist, sondern um das Digital Noise, das Rauschen an digitalen Informationen, die in ihrer schieren Menge kaum bewältigbar sind. Themen wie Relevanz mal aussen vorgelassen. Wie will man bei mehr als 100 Followern bzw. Leuten denen man selber followt bei Twitter den versendeten Tweets folgen?
Zudem ist man meist nicht nur in einem Social Network aktiv, sondern es kommt noch andere wie Friendfeed hinzu, Social Bookmark Services, Qype, ein eigens Blog, Xing oder Linkedin, Facebook, StudiVZ und so geht das weiter. Menschen haben nur eine begrenzte Aufnahmekapzität und begrenzt Zeit. Deswegen scannen wir Texte, die wir online lesen mit den Augen, deswegen übersehen wir im Supermarkt tausende von Produkten, während wir nach dem suchen, was bisher immer in Gang 12 zu finden war.

Die Massen an Informationen dürfte für viele nicht oder nur schwer bewältigbar sein. Eine Schlussfolgerung dieser Behauptung ist, dass damit einhergehend der Bedarf an Filter-Systemen enorm steigen wird. Denn was ich mir nicht vorstellen kann, ist dass sich das Rad an öffentlicher Selbstinszenierung zurückdrehen lässt.
Solche Filter werden so intelligent sein müssen, dass ich als Nutzer möglichst nichts oder nur wenig konfigurieren muss, wenig bewerten muss und nicht allzu viele Informationen über meine eigenen sozialen Verbindungen eingeben muss (preisgeben schon eher). Sie müssen trotzdem in der Lage sein nicht nur meine bestehenden Interessen zu berücksichtigen, sondern auch zu erkennen, was sonst noch für mich interessant ist, denn sonst werden die angebotenen Informationen Einheitsbrei, badet man im eigenen Saft. Zudem werden diese Filtersysteme immer wieder neue Social Media und sonstige Applikationen mitberücksichtigen müssen, denn wer sagt dass Twitter oder Facebook in zwei Jahren noch relevant sind? Durchaus denkbar, dass sie längst von Anderen abgelöst sind, beispielsweise von personalisierten Filtersystemen.

Im kleinen gibt es sowas schon an vielen Ecken und Enden, aber ich bin gespannt, wo die Reise unter den Stichworten Filtersysteme und Recommendation-Engines hingehen wird.



Feature-Wunsch an Mister Wong

Mittwoch, 04.03.2009, am frühen Abend geschrieben

Ich nutze gerne und viel Social Bookmark Services wie del.icio.us oder Mister Wong.

Bei del.icio.us speichere ich alle Links, die sich irgendwie mit dem Thema Italien befassen. Egal ob es um Rom, Jovanotti, Berlusconi oder andere Themen geht. Für mich sind sie eine Mischung aus Themen- und Interessen-Sammlung, Archiv und zusätzlicher Service für ombelico.de, meine Website rund um Italien. Einmal wöchentlich entsteht auf Basis meiner del.icio.us-Bookmarks ein Posting mit allen innerhalb der vergagenen sieben Tage angelegten Bookmarks. So ist es mir recht leicht möglich meine Leser auf interessante Inhalte aufmerksam zu machen, ohne das Blog zur Linkschleuder zu machen und die Posting-Frequenz unnütz zu erhöhen.

Damit ich meine Italien-Bookmarks von meinen privaten Bookmarks trennen kann, habe ich mir einen Account bei Mr. Wong angelegt. Dort speichere ich sowohl Links, die private Interessen wie Geschichte oder Rezepte betreffen, als auch Bookmarks, die sich eher um professionellem Themen wie Usability, Social Media, SEO und vieles andere drehen.
Um Bookmarks anzulegen nutze ich für del.icio.us ein Bookmarklet und für Mr. Wong eine Firefox-Toolbar. Bei Klick öffnet sich ein PopUp, in dem ich dann alle relevanten Informationen zum Bookmark eintragen kann.

Seit einiger Zeit gibt es bei Mister Wong auch die Möglichkeit einen neuen Link zu twittern. Nette Funktion, wenn man so nebenbei die eigenen Follower auf etwas aufmerksam machen möchte, das man interessant findet.

Da ich aber nicht sonderlich viele Follower bei Twitter habe, es auch nicht sonderlich intensiv nutze und viele meiner Bekannten auch nicht planen Twitter zu nutzen, versende ich Link-Tipps bei Bedarf lieber per Email. Also Email erstellen, Copy and Paste aus der Browser-Adressbar, kurzer Kommentar und dann Absenden. Cooler wäre es aber, wenn ich einen Link direkt aus dem PopUp versenden könnte.
Dass das technisch möglich ist, steht außer Frage. Es kommt hinzu, dass Mister Wong eine solche Funktion schon anbietet, nur leider an einer anderen Stelle. Nur wenn ich meine Bookmarks online aufrufe, mich durch meine Link-Sammlung klicke, denn richtigen Link finde und dann auf auf “empfehlen” klicke, kann ich einen Link per Email versenden.

Warum nicht auch direkt aus dem PopUp? Wäre wesentlich schneller und effektiver. Ich habe das mal als Feature-Wunsch an Mister Wong geschickt. Mal schauen, vielleicht gibt es ja demnächst ein kleines Update der Bookmark-Funktion. :-)



Helau, Alaaf, Hei-jo

Donnerstag, 19.02.2009, am Nachmittag geschrieben

Aus aktuellem Anlaß:
Ich kann kein Kölsch und kanns auch nicht versteh’n
komm’ nich’ aus Köln, nich’ mal aus NRW
bin Immigrant doch wohn’ schon Jahre hier
und jedes Jahr passiert’s dann auch mit mir
ich zieh mich an wie halt nich’ jeden Tag
doch es fühlt sich gut an sobald ich es trag’
ich geh’ dann raus und seh’ bescheuert aus
doch man grinst mich an und gibt Applaus



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