Das Stück ist dem einen oder anderen vielleicht aus den Filmen Platoon oder der Elefantenmensch bekannt.
Komponiert hat es 1938 Samuel Barber. Adagio for Strings ist nicht zuletzt durch die genannten Filme ein sehr bekanntes Stück und überstrahlt den Rest seiner Werkes bei weitem. Worüber er selbst gar nicht glücklich war.
Ich muss zugeben, das ich mich abseits dieses Stücks mit dem mir bekannten Teil seines Werks, nicht sonderlich anfreunden kann.

Sein Lebensgefährte war der Komponist Gian Carlo Menotti. Gemeinsam waren sie mit Nino Rota (Komponist für “Der Pate”) befreundet und inspirierten sich wohl auch gegenseitig.

Aber egal wie ich sonst zum Werk von Samuel Barber stehe, Adagio für Streicher kann ich jedem nur wärmstens ans Herz legen. Ich hatte es zufällig in einer CD der schönsten Klassik-Stücke entdeckt. Inmitten von mir gut bekannten Stücken, überraschte mich dieses einfühlsame, schwermütige Perle der klassischen Musik. Ich war wie verzückt, genoss die Herbstsonne und lauschte den Streichern auf meinem Kopfhörer.