Nach und nach erlaubt man diversen Facebook Apps (und Websites) auf die eigenen, persönlichen Daten zuzugreifen. Oft um nur einmal eine Funktion auszuprobieren oder um beispielsweise an einem Gewinnspiel teilzunehmen.

Danach gerät die App meist in Vergessenheit und hat weiterhin Zugriff auf Deine Daten. Bei den Apps die man oft verwendet, macht das ja auch Sinn. Bei Apps die man aber lange nicht mehr verwendet hat oder sicher ist, dass man sie nie wieder verwenden wird, muss das eigentlich nicht sein.

Zum Beispiel bin ich mir ziemlich sicher, dass ich die Zitatfunktion von Metrolyrics nicht mehr verwenden werde. Warum also noch Zugriff auf meine Daten erlauben?

Nicht nur bei Facebook gibt es Apps, denen man Zugriff auf eigene Daten erlaubt. Bei Twitter, Google und anderen gibt es auch die Möglichkeit mit Apps das eigene Profil auszubauen, zusätzliche Funktionen zu nutzen oder die eigenen Daten auf andere Weise weiterzuverwenden. Bei den verschiedenen eigenen Social Media Profilen, kann man leicht mal den Überblick verlieren.

Auf mypermissions.org wird es einem leicht gemacht, solche Apps und Websites für verschiedene Social Media Plattformen im Blick zu halten und bei Bedarf zu entfernen.

Und damit es nicht bei einer einmaligen Aktion bleibt, empfehlen die Macher von mypermissions.org sich via ifttt.com/recipes/ monatlich per E-Mail erinnern zu lassen (ein Termin in Outlook & Co reicht aber auch).

Ich habe mir ein, zwei Minuten Zeit genommen und allein auf Facebook knapp 20 Apps aus meinem Profil entfernt.
Digitaler Neujahrsputz sozusagen.