Liebes Redken-Team, meint Ihr das ernst?

Liebes Redken-Team, meint Ihr das ernst? Friseure und ihre Farbtöne auf eine Ebene mit politisch und gesellschaftlich relevanten Ereignissen wie der Bürgerrechtsbewegung der 60er in den USA, dem Mauerfall oder Obamas Wahlsieg zu stellen? Über das Geschmäckle “Eine Generation bekennt Farbe” in mittelbare Verbindung mit Martin Luther King und Obama zu bringen, will ich mich gar nicht weiter auslassen.

Ich kann Euch nur sagen, dass für mich die Bürgerrechtsbewegung der 60er eine enorm wichtige, geschichtlich relevante Zeit war, mit der ich mich intensiv auseinandergesetzt habe. Es bedurfte vieler, sehr mutiger Menschen, wie Rosa Parks, Hosea Williams und nicht zuletzt Martin Luther King. Sie wurden eingeschüchtert, verprügelt, bespitzelt und selbst vor Mord wurde nicht zurückgeschreckt. Sie haben viel erreicht, aber einige haben dafür einen verdammt hohen Preis bezahlt.

Da das Video Teil Eures Redken Deutschland Youtube Channels ist, gehe ich davon aus, dass es auch in Eurem Auftrage erstellt und online gestellt wurde. Ihr also folglich inhaltlich hinter diesem Clip steht.
Wie kommt Ihr darauf, neun Friseure, die Eure Produkte verwenden, mit der Bürgerrechtsbewegung in eine Reihe zu stellen? Was haben die riskiert? Wofür haben die sich engagiert? Welchen gesellschaftlich relevanten Beitrag seht Ihr darin?

Ehrlich, Eure Produkte mögen spitze sein. Die Friseure mögen Stars ihrer Profession sein. Das will ich gerne glauben. Aber bitte glaubt mir, dass Ihr mit diesem Clip so weit am Ziel einer positiven Werbebotschaft vorbeigeschossen seid, wie es nur irgend geht. Ich wünsche Euch, dass Ihr das Standing habt, dies einzusehen und diesen Clip offline zu nehmen.

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Hello – Lionel Ritchie feat. multiple Celebrities

Sehr geniale Version des alten Schmacht-und-Schnief-Klassikers von Lionel Ritchie, zu dem wohl so mancher meiner Generation, während seiner Pubertät mit der Liebsten auf Teenagerpartys getanzt hat.

Klassischer Klingelton intoniert von Lukáš Kmiť

Der slowakische Violinist Lukáš Kmiť trägt eine Klingelstörung während seines Konzerts mit Humor. Großartige Reaktion!

Adagio für Streicher – Samuel Barber

Das Stück ist dem einen oder anderen vielleicht aus den Filmen Platoon oder der Elefantenmensch bekannt.
Komponiert hat es 1938 Samuel Barber. Adagio for Strings ist nicht zuletzt durch die genannten Filme ein sehr bekanntes Stück und überstrahlt den Rest seiner Werkes bei weitem. Worüber er selbst gar nicht glücklich war.
Ich muss zugeben, das ich mich abseits dieses Stücks mit dem mir bekannten Teil seines Werks, nicht sonderlich anfreunden kann.

Sein Lebensgefährte war der Komponist Gian Carlo Menotti. Gemeinsam waren sie mit Nino Rota (Komponist für “Der Pate”) befreundet und inspirierten sich wohl auch gegenseitig.

Aber egal wie ich sonst zum Werk von Samuel Barber stehe, Adagio für Streicher kann ich jedem nur wärmstens ans Herz legen. Ich hatte es zufällig in einer CD der schönsten Klassik-Stücke entdeckt. Inmitten von mir gut bekannten Stücken, überraschte mich dieses einfühlsame, schwermütige Perle der klassischen Musik. Ich war wie verzückt, genoss die Herbstsonne und lauschte den Streichern auf meinem Kopfhörer.

Jede Präsentation läuft so: Communication fail

[sehenswertes, lustiges Video den Lesern meines Blogs empfehlen] (man muss dass Video angucken, um vorgesagtes zu verstehen)

Dissonanzen – Mozart

Hatte ich eigentlich schon mal erzählt, dass ich morgens oft klassische Musik höre?
Ich gehe meistens zur Arbeit und höre dabei via iPod klassische Musik. Zur Zeit oft Mendelsohn-Batholdy, Mahler, Tschaikowsky und Barber. Irgendwie mag ich die Stimmung, die sich dadurch ausbreitet. Ich mag auch den Kontrast zu meiner urbanen Umwelt. Vorbei an rasenden Autos, Passanten mit eiligem Schritt und Kindern die von ihren Eltern zur Schule gebracht werden.

Anlässlich der Feiertage ein Stück von Mozart, dass unter dem Spitznamen “Dissonanzen” bekannt ist, und im Köchel-Verzeichnis die Nummer 465 hat.