Ich hatte ja schon geschrieben, dass es mich nervt, auf Youtube alle naslang Videos zu finden, die ich mir dann nicht anschauen darf, weil eine Meldung wie diese erscheint:
Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, für die die Gema die erforderlichen Musikrechte nicht eingeräumt hat.
Ich kann es nicht verstehen, dass die Gema und Youtube nicht in der Lage sind, zu einer sinnvollen Einigung zu finden, die im Sinne der Künstler ist. Ich will eigentlich nur ein Clip von Jovanotti oder einem anderen italienische Künstler ansehen, und plötzlich erscheint diese Meldung. Da hilft nur der Browser-Back-Button und es mit einem anderen Clip zu versuchen. Nicht selten kann man sich den einen Clip nicht, einen anderen, mit genau dem selben Lied, dann doch anschauen. Und wenn das nicht geht, muss man auf anderen Videoportalen gucken. Fast immer wird man auch woanders fündig.
Nur was haben Youtube und die Gema davon, wenn ich zu einem anderen Portal wechsele? Nix.
Dass ich nicht der einzige bin, denn das nervt, zeigen Artikel wie dieser: Plattenbosse rebellieren gegen YouTube-Blockade, oder Aktionen wie diese: YouTube & GEMA: Ein Appell mit Bitte um Unterstützung.
Aber vor ein paar Tagen ist mir eine kleine, feine Lösung begegnet, mittels derer man sich solche Clips trotzdem anschauen kann. Mittels Stealthy kann man über einen Proxy surfen und erhält so eine “ausländische” IP. Dafür muss man aber nicht umständlich in seiner Netzwekkonfiguration rumpfuschen. Sondern kann mittels Mausklick im Browser Stealthy aktivieren und bei Bedarf auch wieder deaktivieren. Bei meinen Versuchen hat das wunderbar geklappt.

Ein solches Tool ist aber nicht nur gut, für so profane Dinge wie italienische Lieblingslieder, sondern auch für Nutzer, die auf bestimmte Websites nicht zugreifen dürfen. Zum Beispiel wenn man in einem Land lebt, dass den Zugriff auf Social Networks wie Facebook oder Twitter sperrt.

