Einstürzende … Was?

Mittwoch, 25.07.2007, am Abend geschrieben

Was ist ist
was nicht ist ist möglich
Nur was nicht ist ist möglich
www.youtube.com

Bei www.amazon.de gibt es das ganze Konzert auf DVD.



Lesetip gesucht

Samstag, 26.08.2006, mittags geschrieben

In letzter Zeit bin ich über ein paar Geschichten gestolpert, die sich mit der Zeit Berlins zu Beginn der NS-Diktatur beschäftigen. Nach dem 30. Januar 1933, als die SA begann ihre politischen Gegner nachts in den eigenen Kneipen zu verprügeln oder sie in flugs gegründete Umerziehungslager verschleppt hatte. Als nicht wenig später der Reichstag brannte, jüdische Geschäfte boykottiert und die ersten NS-Gesetze verabschiedet wurden.
Beschrieben wird eine Zeit, in der viele Bürger von den nun einsetztenden Veränderungen in allen Lebensbereichen verschreckt und verstört sind und panisch versuchen sich in ihr Privatleben zurückzuziehen, unpolitisch zu werden.

Die schon erwähnten Geschichten beschrieben diese Zeit sehr plastisch an Beispielen einzelner Menschen, Orten und Plätzen. Kann jemand Bücher empfehlen, die sich genau mit dieser Zeit beschäftigen?



Lauscher auf

Mittwoch, 08.02.2006, spät abends geschrieben

OK, mal gleich drei Hörtips:

Mediengruppe Telekommander
Habe ja schon angekündigt, dass demnächst Platte, Tour und noch viel mehr kommt. Erstes viel mehr ist eine kleine Hörprobe im Beastie Boys Stil.

200Sachen
Netter Gitarren-Rock, coole Stimme hat die Dame. Gesicht kommt mir irgendwie bekannt vor. Kann aber gar nicht sein. Es sei denn es gibt eine Dame in Berlin die ihr ähnlich sieht.
Jede Menge Videos und Hörproben. Wem es gefällt, der kann sie morgen bei Hackfresse Raab und seinem Bundesvision Songcontest performen sehen.

P.R. Kantate
Im März kommt die neue Platte raus. Der Künstler nimmt Vorbestellungen gerne an. Bin bereits auf der Liste.
Hörprobe aus dem neuen Album unter www.plattenreiter.de.



Pizza mit Pilzen

Mittwoch, 08.02.2006, am Abend geschrieben

Im Einkaufsmarkt Huma in Neuss gibt es eine Pizzeria, bei der man sich kleine Pizzas in vier Variationen bestellen kann. Ruth hat mir erzählt, dass sie da schon in ihrer Kindheit immer eine Ecke Funghi mit ihren Eltern gegessen hat.
Irgendwie erinnert mich das an die Pizzeria Ali Baba in der Bleibtreustr. in Berlin. Dort habe ich in meiner Kindheit meine ersten Pizzas gegessen, in der Jugend vor allem spät abends wichtiger Anlaufpunkt und bis heute nutze ich Besuche daheim um dort zu geniessen.

Am Samstag haben wir dort eingekauft. Ich bestellte mir noch eine Pizza Funghi. 2 Euro hingelegt. ‘Ne Minute später kommt die Pizza aus dem Ofen.
Er fragt mit “Champignon?”, ob das meine ist.
Ich verneine grinsend mit “Nee, Funghi!”.
Er “Ah! Mit Pilzen!”
Pizzabäcker mit Humor und schlagfertig. Muss definitiv öfter vorbeikommen.



in Balin

Freitag, 20.01.2006, am Abend geschrieben

Wo herrscht die harte Freundlichkeit? In Balin!
Wo lebt jeder nach seina Facon? In Balin!
Wo Quatscht jeder seinen eigenen Jargon? In Balin!
Und wo komm ick her?

In Balin, P.R. Kantate



Geschichtliches über Berlin

Samstag, 30.10.2004, früh morgens geschrieben

Unter www.berlin-topographie.de findet man interessante Informationen zu Berlin. Ein Strassenverzeichnis erklärt die Bedeutung der Straßennamen, Fotos aus dem alten Berlin, ein Stichwortverzeichnis und noch viel mehr.



Happy Birthday!

Dienstag, 05.10.2004, am Abend geschrieben

Etwas verspätet, am Sonntag wurde der Fernsehturm 35 Jahre alt.
Aus aktuellem Anlass ein Link zum Video von Lexy und K. Paul.



Die spinnen

Samstag, 18.09.2004, früh morgens geschrieben

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten plant für den Schlossgarten Charlottenburg Eintritt zu verlangen.
Eine Bürgerinitiative wehrt sich.



Mascha Kaleko

Samstag, 04.09.2004, am Nachmittag geschrieben

Ich bin eigentlich kein großer Fan von Poesie. Wahrscheinlich musste ich ein oder zwei Gedichte zuviel auswendig lernen.

Vor einiger Zeit laß ich die Titelgeschichte der VOSS. Einem ambitionierten Magazin aus Berlin, dass an alte Traditionen anknüpfen wollte. Scheinbar hat sich der Erfolg nicht eingestellt. Die letzte Ausgabe ist vom Winter ‘03.

Man nehme erstens zirka sieben
Fein abgeschälte rote Rüben.
Dann hacke man den Weißkohl klein,
Tu Zwiebel, Salz und Essig rein.
Mit Hammelfleisch muß das nun kochen,
Auf kleiner Flamme, sieben Wochen.
Jetzt Kaviar mit Wodka ran
Nebst Zimt und frischem Thymian.
Nun schüttet man das Ganze aus
Und ißt am besten - außer Haus.

Ich war überrascht von der modernen Sprache und den Themen ihrer Gedichte.
Liebe und Gefühle, ja klar. Aber auch kleine Beobachtungen des Alltags. Berliner Einsichten. Mal melancholisch, mal komisch.

Zum Ende der Weimarer Republik wird sie als Dichterin bekannt. Als 23jährige veröffentlicht sie 1930 in der Vossischen Zeitung und im Berliner Tageblatt ihre Gedichte. Lernt so illustre Größen wie Kurt Tucholsky, Joachim Ringelnatz, Else Lasker-Schüler und Erich Kästner kennen.
Im Januar 1933 endlich veröffentlicht sie ihr erstes Werk, das “Lyrische Stenogrammheft”.

Doch bereits vier Monate später fällt auch ihr Buch den Bücherverbrennungen der Nazis zum Opfer.
Als Jüdin verfolgt und ausgegrenzt, flieht sie schließlich in die USA. Beraubt ihrer eigenen Sprache, dem Werkzeug mit dem sie arbeitet, gelingt ihr keine literarische Karriere in den USA.
Nach dem Krieg gelingt ihr in Deutschland kein Comeback.

Mehr Infos in der Wikipedia. Interessant auch dieser Bericht.



killerkouche is coming

Mittwoch, 01.09.2004, am Abend geschrieben

Noch bevor ich nach Rom geflogen bin, habe ich beim einkaufsladen von killerkouche gleich beide Platten bestellt. Leider liessen sie ein wenig auf sich warten. Zwei Meckermails später kamen sie heute endlich an. Als Entschuldigung war die Single “Alles Falsch” mit dem Extra-Bonus-Lied “Wenn ich ein Beatle wär” beigelegt. :-)



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